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Abwehrmechanismen der Psychologie Psychoanalyse

Abwehrmechanismen

Reaktionsbildung

Definition und Erklrung

Bestehende Gefhle, Triebe oder Motive werden durch entgegengesetzte Gefhle, Triebe oder Motive ersetzt, also ins Gegenteil gekehrt. So kann z. B. Liebe durch Hass ersetzt werden. Diese Umkehr geschieht jedoch komplett unbewusst. Man ist sich seiner eigenen Gefhle, Triebe oder Motive berhaupt nicht bewusst. Deshalb ist dieser Abwehrmechanismus von bewussten Unterdrckungen klar abzugrenzen.

Wenn beispielsweise eine Person eine homosexuelle Neigung hat, derer sie sich nicht bewusst ist, aber gleichzeitig Homosexualitt aufs Schrfste verurteilt, ist dies ein typisches Beispiel der Reaktionsbildung. Voraussetzung ist jedoch, dass wie oben schon erklrt die eigentliche Neigung der Person gar nicht bewusst ist. Wenn die Person also von ihrer Neigung wei und lediglich nach auen hin oben genanntes Verhalten an den Tag legt, weil sie nicht mchte, dass die Umwelt von seinen eigentlichen Neigungen erfhrt, liegt keine Reaktionsbildung vor.


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